Internationale Kooperation
Die DFG unterstützt die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern in allen ihren Förderverfahren mit einer Vielzahl von Instrumenten. Generell gilt: in allen Arten der Projektförderung können die für die internationale Kooperation erforderlichen Mittel mit beantragt werden. Kooperationsprojekte mit ausländischen Partnern werden grundsätzlich nach dem Prinzip der beiderseitigen Zuständigkeit unterstützt: die in Deutschland arbeitenden Wissenschaftler wenden sich an die DFG, ihre im Ausland arbeitenden Kooperationspartner an Fördereinrichtungen in ihrem eigenen Land. Dies gilt insbesondere für Einrichtungen, mit denen die DFG eine Vereinbarung zur gemeinsamen Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit geschlossen hat.
Internationale Forschungskooperationen können sowohl im Rahmen von Einzelvorhaben als auch von koordinierten Programmen (SFB, GraKo, FOR, SPP, etc.) gefördert werden.
Die DFG fördert auf europäischer Ebene Wissenschaft auf Basis des wissenschaftlichen Wettbewerbs. Dazu hat sie etliche Programme bilateral oder auf gesamteuropäischer Ebene ins Leben gerufen, die wissenschaftliche Kooperation über Grenzen hinweg möglich macht.
Forschungskooperationen mit den Ländern Mittel- und Osteuropas/GUS, Israel und Palästina sowie Entwicklungsländern können auf besondere Weise gefördert werden.
Im Rahmen eines Stipendiums können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind, einen längeren Forschungsaufenthalt im Ausland absolvieren.
Um ihre Förderungsaufgaben besser wahrnehmen zu können, pflegt die DFG Beziehungen zu einer Vielzahl ausländischer Partnerorganisationen in allen Kontinenten. In vielen Ländern der Welt sind förmliche Abkommen auch weiterhin die notwendige Voraussetzung für eine wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Gefördert werden sowohl die Organisation/Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen in Deutschland als auch die Teilnahme an internationalen Kongressen.