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Europa

Ziele und Perspektiven des DFG-Engagements in Europa

Die DFG und Europa
Die DFG und Europa

Die DFG wirkt aktiv mit bei der Schaffung und Ausgestaltung eines einheitlichen Europäischen Forschungsraumes. Wie aus dem Ende 2008 verabschiedeten Präsidiums-Papier "Die DFG im Europäischen Forschungsraum. Position und Perspektiven" hervorgeht, sieht die DFG ihr wichtigstes Anliegen dabei in der Überwindung der nationalstaatlichen Fragmentierung der europäischen Forschungslandschaft durch eine enge Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen im Rahmen der EuroHORCs sowie die gemeinsame Förderung grenzüberschreitender Forschungsprojekte. Oberstes Ziel ist es, europaweit für mehr Mobilität, für die Schaffung gleicher Qualitätsstandards durch gemeinsame Begutachtungsverfahren und für gemeinsame Finanzierungsmöglichkeiten zu sorgen.

Diese gemeinsamen Aktivitäten der nationalen Organisationen bilden zugleich das Pendant zu den EU-Aktivitäten im Kontext des 7. Forschungsrahmensprogramm (FP). Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der neu gegründete European Research Council (ERC), als Bestandteil des 7.FP. Diese Koexistenz von starken nationalen und einem paneuropäischen EU-Förderinstrument stellen für die Förderung der Grundlagenforschung in Europa eine einmalige Chance dar. Ein produktives Miteinander, im Spannungsfeld von Kooperation und Wettbewerb, wird den Forschungsstandort Europa attraktiver und damit wettbewerbsfähiger machen.


Europäische Organisationen

Die DFG unterstützt die Weiterentwicklung eines europäischen Forschungsraumes mit dem Ziel Wissenschaft zu vernetzen und voranzubringen. Dies bewirkt sie durch ihre Mitgliedschaft in verschiedenen internationalen nicht-gouvernementalen Dachorganisationen sowie in einer Reihe internationaler Gremien.


DFG-Positionspapiere und -Stellungnahmen zur EU-Forschungsförderung

Zukünftige Forschungs- und Innovationsförderung der Europäischen Union

Die Forschungsförderung der Europäischen Union gestaltet Wissenschaft in Europa erheblich mit. Die DFG als größte wissenschaftsgesteuerte Forschungsförderorganisation in Europa sieht es daher als ihre Pflicht an, sich an der Diskussion über die Gestaltung der EU-Forschungsförderung zu beteiligen. Ihr Ziel: In Europa bestmögliche Bedingungen für wissenschaftliches Arbeiten zu schaffen, denn „Wissen“ und Forschung sind die wichtigsten Ressourcen des Kontinents und Basis für technologischen Fortschritt und Innovation. Die DFG hat ihre Position sowie ihre Erwartungen und Empfehlungen zur zukünftigen EU-Förderung von Forschung und Innovation in einem Papier formuliert. Diese beziehen sich vor allem auf drei Themengebiete: die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, verschiedene Ansätze der Förderung von Kooperationsprojekten und die Förderung von Forschungsinfrastrukturen.


Grünbuch der Europäischen Kommission „Von Herausforderungen zu Chancen: Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die EU-Finanzierung von Forschung und Innovation“

In Reaktion auf eine Konsultation der EU-Kommission zu deren Grünbuch „Von Herausforderungen zu Chancen: Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die EU-Finanzierung von Forschung und Innovation“ hat die DFG eine Befragung einiger Fachkollegiatinnen und -kollegiaten durchgeführt. Darauf aufbauend hat sie einen weiteren Beitrag zur Diskussion um die Zukunft der EU-Forschungsförderung veröffentlicht.

Zusatzinformationen

Interview

DFG-Präsident Professor Kleiner zu der Arbeit der EUROHORCs und ihrer Rolle in der europäischen Wissenschaftslandschaft

ERC

Zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterhalten die DFG und das EU-Büro des BMBF gemeinsam eine Nationale Kontaktstelle, die zu den Förderprogrammen des ERC informiert und berät.

© 2010-12 DFG Aktualisierungsdatum: 16.01.2010Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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